Aktuelle Information zur Abholung von Kompost auf den Wertstoffhöfen in Flörsheim-Wicker und Brandholz (Neu-Anspach) – Änderung ab 17. Mai 2021

Eine gute Nachricht für alle Schreber- und Hausgärtner: Auf den Wertstoffhöfen der Rhein-Main Deponie GmbH (RMD) in Flörsheim-Wicker und Brandholz (Neu-Anspach) wird wieder Kompost an Privatpersonen abgegeben. Damit niemand leer ausgeht, wird die Menge ab dem 17. Mai je Abholung auf einen Kubikmeter begrenzt werden. Neu ist auch, dass ein Entgelt erhoben wird – 250 Liter kosten 2,50 Euro. Damit kann jeder, solange der Vorrat reicht,  für wenig Geld ausreichend wertvollen Dünger für seine Blumen- und Gemüsebeete bekommen.

 

Mit dieser Mengenbegrenzung reagiert die RMD auf die ständig steigende Nachfrage nach dem eigenproduzierten und güteüberwachten Qualitätsprodukt. Groß war die Enttäuschung einiger Bürger, als vor einigen Wochen der gesamte Vorrat vergriffen war und sie deshalb ohne Kompost den Heimweg antreten mussten. Dies soll in Zukunft möglichst vermieden werden. Das Entgelt trägt außerdem der Tatsache Rechnung, dass die Herstellung des Kompostes mit Aufwand verbunden ist.

 

Ausgangsmaterial sind circa 70.000 Tonnen Bioabfälle, die jährlich vor allem aus den Landkreisen Hochtaunus und Main-Taunus zur RMD kommen. Diese werden vergoren; das entstehende Biogas wird zur Erzeugung von „grünem“ Strom genutzt. Die Gärreste wiederum werden zu güteüberwachtem Kompost verarbeitet, der als Dünger und zur Bodenverbesserung überwiegend an landwirtschaftliche Betriebe geht. Nur ein kleiner Anteil wird in weiteren Verfahrensschritten zu einem Kompost aufbereitet, der besonders feinkörnig und damit perfekt geeignet für die Verwendung in Klein-, Haus- und Schrebergärten ist.

 

Der Kompost wird verkauft, solange der Vorrat reicht. Größere Mengen sind auf Anfrage und je nach Verfügbarkeit unter kompost.wicker(at)deponiepark.de   für die Deponie Flörsheim-Wicker oder unter kompost.brandholz(at)deponiepark.de für die Deponie Brandholz erhältlich.

 

 

Öffnung Wertstoffhöfe

 

Die Wertstoffhöfe der RMD im Deponiepark Flörsheim-Wicker sowie im Deponiepark Brandholz in Neu-Anspach sind von den aktuellen Lockdown-Bestimmungen nicht betroffen und deshalb weiterhin zu den üblichen Zeiten geöffnet. Deshalb können wie bisher in Wicker montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie in Brandholz montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr Abfälle und Wertstoffe abgegeben werden. An den Samstagen sind die Wertstoffhöfe von 8 bis 13 Uhr geöffnet, allerdings nicht für gewerbliche Anlieferer, sondern nur für Privatkunden. Dabei ist auf dem gesamten Gelände des Deponieparks das Tragen einer Nasen-Mund-Bedeckung Pflicht, außerdem sind die bekannten Abstände einzuhalten. Über weitere besondere Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie wird vor Ort informiert; entsprechenden Hinweisen der Mitarbeiter ist unbedingt Folge zu leisten. Möglich ist die Öffnung trotz der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen, weil Wertstoffhöfe zur sogenannten kritischen Infrastruktur gehören, deren Ausfall oder Störung Versorgungsengpässe oder Störungen der öffentlichen Sicherheit zur Folge hätten.

 

 

 

RMD-Standort Deponiepark Brandholz steigert Umweltleistung

Zertifikat für nachhaltiges Umweltmanagement im Hochtaunuskreis

 

Der Rhein-Main-Deponie GmbH (RMD) ist es gelungen, ihre Umweltleistung an den Standorten Deponiepark Brandholz und Biomassehof Grävenwiesbach in den drei zurückliegenden Jahren zu steigern. Konkret bedeutete dies unter anderem, dass in diesem Zeitraum mehr kostenloser Kompost über den Wertstoffhof Brandholz abgegeben werden konnte; ein anderes Beispiel ist die Verringerung des Dieselverbrauchs durch effizienteren Maschineneinsatz in Grävenwiesbach im Jahre 2018. Das sind aber keine zufälligen Erfolge, sondern Resultat eines ausgefeilten Umweltmanagementsystems.

 

Dies wurde jetzt zum wiederholten Male amtlich durch die IHK, die sich mit der zuständigen Genehmigungsbehörde abstimmt, bestätigt. Die RMD nämlich hat für ihre Anlagen im Hochtaunuskreis erneut das Zertifikat nach EMAS bekommen – erstmals übrigens im Jahre 2017. EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme; es handelt sich um ein von der Europäischen Union eingerichtetes Zertifikat für nachhaltige Umweltmanagementsysteme.

 

Wer das Zertifikat hat, dem wird damit auch dokumentiert, dass er die Anforderungen der international anerkannten Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 erfüllt. Und es handelt sich um das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement überhaupt.

 

Das Umweltmanagement der RMD geht freiwillig über diese Anforderungen noch hinaus. Zuständigkeiten und Abläufe wurden daraufhin optimiert, die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Konkret gehört zum Umweltmanagement die regelmäßige Überprüfung aller Anlagen, um Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu ermitteln. Daraus wiederum werden konkrete Maßnahmenpläne entwickelt und anschließend abgearbeitet. Gesteuert wird dies von einem regelmäßig sich treffenden EMAS-Team. Ein typisches Beispiel für eine solche Maßnahme ist, dass ein Beschwerdemanagementsystem eingerichtet wurde. Dies führt dazu, dass eingehende Beschwerden von Bürgern zügiger bearbeitet werden können.

 

Damit wird deutlich, dass das Umweltmanagement der RMD für viele nützlich ist. Wenn weniger Dieselkraftstoff verbraucht wird, senkt das nicht nur die Betriebskosten, sondern verringert auch den Schadstoffausstoß. Vor allem die Umwelt hat dadurch profitiert, dass für den Deponiepark Brandholz nur noch Ökostrom bezogen wird. Das Zertifikat selbst ist für die RMD aber auch ein Wettbewerbsvorteil, denn immer mehr gewerbliche Kunden fordern bei Ausschreibungen derartige Nachweise. Auf diese Weise lohnt sich Umweltschutz auch wirtschaftlich.

 

All diese Aktivitäten entsprechen auch den umweltpolitischen Leitlinien, die sich die RMD gegeben hat. Demnach verpflichtet sich das Unternehmen zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft zum Nutzen von Umwelt, Kunden, RMD-Gesellschaftern sowie Bürgerinnen und Bürgern. Dazu gehört das kontinuierliche Bestreben, die Auswirkungen des Betriebes auf die Umwelt, etwa was Lärm, Gerüche und Abwasser betrifft, so gering wie möglich zu halten. Biotop- und Artenschutz sind der RMD ebenso wichtig wie die Erzeugung regenerativer Energien, und all dies bei möglichst großer Transparenz der Öffentlichkeit gegenüber. Solche Leitlinien sind ebenfalls Voraussetzung für das Zertifikat.

 

RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß bedankt sich nicht nur für das Vertrauen der Bürger in ihr Unternehmen, das etwa in der verstärkten Abnahme von Kompost einen ganz konkreten Ausdruck findet. Sie richtet auch den Blick nach vorne:

 

„Unser Wertstoffhof bildet genau wie die Übergabesammelstelle für Elektroaltgeräte eine wichtige Anlaufstelle für die Entsorgung von Abfällen im Hochtaunuskreis“, sagt die RMD-Chefin. „Wir sind bestrebt, diese Anlagen laufend zu verbessern.“

 

Anregungen aus der Öffentlichkeit nehme die RMD gerne entgegen, ermuntert Ibiß die Bürger, dabei mitzuhelfen, dass die Umweltleistungen auch künftig verbessert werden. Derzeit erfolgt für diese, ebenso wie an den Standorten im Hochtaunuskreis, eine jährliche Zertifizierung nach der Entsorgungsfachbetriebeverordnung.
Die validierte Umwelterklärung der Standorte Deponiepark Brandholz und Biomassehof Grävenwiesbach können Sie hier auf der Homepage einsehen.

 

 

 

Aktuelle Vorsichtsmaßnahmen zur Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kunden*innen,

aus gegebenem Anlass haben wir alle Führungen sowie Veranstaltungen in der kommenden Zeit abgesagt.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir neue Termine kommunizieren.

 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Ihr RMD-Team

 

 

 

Auslegung der Eigenkontrollberichte für die Deponie Flörsheim-Wicker

Gemäß § 6 der Verordnung über die Eigenkontrolle von oberirdischen Deponien liegen die Eigenkontrollberichte für die Deponie Flörsheim-Wicker an folgender Adresse zur Einsicht aus:
 
Rhein-Main Deponienachsorge GmbH
Betriebsgebäude
Rhein-Main-Deponiepark 1
65439 Flörsheim am Main
 
Die Einsichtnahme kann während der üblichen Öffnungszeiten erfolgen.

Weiterhin stehen die Eigenkontrollberichte auch auf unserer Homepage zum Download für Sie bereit:
Eigenkontrollbericht Rhein-Main Deponiepark Wicker