09/14/21

Bienenvölker verbessern Umweltleistung des Deponieparks Brandholz

Natur- und Artenschutz der RMD
Bienenstöcke auf der Deponie Brandholz
 

Neu-Anspach/Flörsheim (3.9.2021). - Die RMD steigert am Standort Brandholz kontinuierlich ihre Umweltleistung – und bekommt dafür seit 2017 regelmäßig ein von der Europäischen Union eingerichtetes Zertifikat für nachhaltige Umweltmanagementsysteme (EMAS). In diesem Jahr trägt die Ansiedlung von sechs Bienenvölkern auf der Deponie zur weiteren Steigerung der Umweltleistung bei. Generell ist die sinnvolle Ansiedlung von Tierarten auf ihren Standorten ein Thema bei der RMD.

Die Bienen sind das Projekt von RMD-Mitarbeiter Peter Unrau. Der Hobby-Imker ist mit seiner Idee auf die RMD-Geschäftsführung zugekommen und stieß dort gleich auf offene Ohren. So konnte er im Mai sechs Bienenvölker auf dem Deponiegelände unterbringen. Alle sechs Völker haben sich seither gut entwickelt – auch weil Peter Unrau regelmäßig dafür sorgt, dass ausreichend Futter vorhanden ist. Auf die gleiche Weise will er die Tiere nun gut über den Winter bringen.

Der Standort in der Nähe der Biogasanlage wurde so ausgewählt, dass die Bienen auch nicht in Konflikt mit den Mitarbeitenden des Deponieparks kommen können. Für das nächste Frühjahr ist geplant, sie auf eine Blumenwiese umzusiedeln. Überhaupt werden alle Grünflächen in Brandholz insektenfreundlich bewirtschaftet. Erkennbar ist dies an den vielen Schmetterlingen, die man im Deponiepark beobachten kann. Die Voraussetzungen dafür, dass Imker Unrau im nächsten Jahr erstmals Honig von den Deponiebienen bekommen kann, sind also gegeben.

Für die RMD steht außer Frage, dass das Projekt fortgesetzt werden soll, wenn es weiterhin funktioniert. Die Deponiebienen sind auch verbindlich im Umweltbericht festgeschrieben und somit wichtig dafür, dass die RMD für den Standort Brandholz weiterhin das EMAS-Zertifikat bekommt. Von Vorteil ist dies auch für alle, die in der Umgebung Obstbäume oder andere Pflanzen haben, die nur Früchte tragen, wenn sie von Bienen bestäubt worden sind.

Das Engagement der RMD für Natur- und Artenschutz geht aber über die Bienen noch hinaus. Seit 2019 wird versucht, in Zusammenarbeit mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) die Turteltaube im Deponiepark Brandholz anzusiedeln, und dieses Ziel wird weiter verfolgt. Beispiele an anderen RMD-Standorten sind die regelmäßig genutzten Horste für Störche im Deponiepark Wicker. Dort leben auch der Eisvogel und der vom Aussterben stark bedrohte Steinschmätzer, der vielleicht auch in Brandholz bald ein Zuhause findet.

To top

 

Keine Zigarettenkippen in die Umwelt – die RMD engagiert sich

Herr Thorsten Schorr (Erster Kreisbeigeordneter HTK), Frau Madlen Overdick (Kreisbeigeordnete MTK), Herr Niko Schlesinger (stellv. Leiter Wertstoffhof Wicker) „Gemeinsamer Start Tobacycle“

Flörsheim-Wicker (30.7.2021). – Arsen, Blei, Cadmium, Formaldehyd, Nikotin – diese und eine Reihe anderer Giftstoffe finden sich in Zigarettenkippen. Deshalb ist es ein Problem, wenn diese achtlos in die Natur geworfen werden – der Regen spült die Giftstoffe aus, dadurch können diese ins Grundwasser gelangen. Rund 40.000 Tonnen Kippen fallen jährlich in Deutschland an, rd. 80 Prozent davon werden einfach in die Umwelt geworfen. Jeder einzelne Zigarettenstummel aber kann viele Liter Wasser verseuchen.

 

Das soll anders werden. Dieser Meinung ist auch die Rhein-Main Deponie GmbH (RMD). Als gemeinsames Unternehmen der beiden Landkreise Hochtaunus und Main-Taunus mit vielfältigen Kompetenzen in der Abfallentsorgung sieht es die RMD als ihre Aufgabe an, bei der Lösung dieses Problems zu helfen. Sie ist deshalb Mitglied des in Köln ansässigen und gemeinnützigen Vereins Tobacycle n.e.V. geworden, der sich speziell der Sammlung und Verwertung der Zigarettenkippen verschrieben hat.

 

Die beiden Landkreise haben sich bereit erklärt, für jede der 24 kreisangehörigen Kommunen je einen Sammelbehälter für Zigarettenkippen zu finanzieren. Die Kommunen entscheiden selbst, wo die Behälter aufgestellt werden. Privatpersonen, Unternehmen und andere können in diese Behälter die von ihnen gesammelten Kippen entsorgen. Passende Sammeldosen können sie über die Homepage des Vereins beziehen. Weitere zentrale Sammelbehälter für die Kommunen wiederum können auch über die RMD bezogen werden. Die in diesen Behältern gesammelten Kippen können ab 01. September 2021 bei den Wertstoffhöfen der RMD in Flörsheim-Wicker und Neu-Anspach (Brandholz) abgegeben werden.

 

„Ich freue mich, dass für dieses Umweltproblem eine Lösung gefunden wurde und wir dabei einen Beitrag leisten können“, kommentiert RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß. Sie geht fest davon aus, dass sich tatsächlich alle Kommunen in den beiden Landkreisen an der Aktion beteiligen. „Ich appelliere außerdem an die Bürger, sich ihre individuellen Sammelbehälter zu besorgen und keine Kippen mehr auf die Straße oder in die Natur zu werfen“, sagt die RMD-Chefin.

 

Was mit den Kippen passiert, hängt von der Qualität ab. Saubere und trockene Zigarettenstummel können stofflich wiederverwendet werden – es entstehen Recyclingprodukte wie etwa die Sammeldosen, die alle Raucher dabei haben sollten. Nasse und verschmutzte Kippen gelangen in Vergärungs- oder Verbrennungsanlagen und werden dort zur Stromerzeugung genutzt.

 

 

 

Wickerbach - Wasser wieder klar. Reparaturen halten an.

Flörsheim-Wicker (02.07.2021) Am 18. Juni meldete die RMD eine Verunreinigung des Wickerbachs. Fachleute der RMD, Feuerwehr und Experten einer Fachfirma waren schnell vor Ort. Mit Hilfe einer Blase verschlossen sie zunächst den Ablauf des Regenrückhaltebeckens, der als Ursache identifizierte wurde, und konnten so das Problem stoppen.

 

Seitdem sind umfassende Reinigungs- und Reparaturarbeiten im Gange. Die letzten Wasserproben vom 22.06.21 zeigen: Alle Werte sind im Normbereich. Das Wasser des Wickerbachs kann, soweit die Pegelstände das erlauben, wieder wie gewohnt genutzt werden – zum Beispiel zum Gießen von Pflanzen.

 

Die Reparaturarbeiten am Übergabe- und Entleerungsschacht durch eine Fachfirma laufen noch. Ersatzteile müssen beschafft werden. Bis die Reparatur abgeschlossen ist, schützt eine Verschlussblase den Wickerbach vor ungewünschten Einleitungen. Der Regenüberlauf in den Oberflächenwasserkanal konnte wieder geöffnet werden. Damit ist die Funktion des Regenüberlaufes bei Starkregenereignissen wieder gegeben. 

 

Beate Ibiß, Geschäftsführerin der RMD, resümiert: „Das war eine sehr gute Zusammenarbeit von Fachleuten und Behörden. Mein Dank gilt all den Aktiven. Die Ursachenforschung ist noch nicht abgeschlossen. Die Ergebnisse einer Kamerabefahrung des Kanals analysieren wir noch. Aber das Wichtigste ist: Dem Wickerbach geht es wieder gut.“

 

 

Pressekontakt:

RMD Rhein-Main Deponie GmbH

Rhein-Main-Deponiepark 1

Beate Ibiß

Geschäftsführerin

65439 Flörsheim am Main

Telefon: 06145 9260-1012

E-Mail:bibiss@deponiepark.de

Homepage: www.deponiepark.de

 

 

 

Rekultivierung und Sicherung der Fläche E

PRESSEMITTEILUNG

 

Flörsheim-Wicker (24.6.2021) – In den nächsten Tagen beginnt die RMD mit Arbeiten an der sogenannten Fläche E 1-2, gegenüber des Deponieparks. Die Rhein-Main Deponie GmbH (RMD) hat die Aufgabe, diese Fläche, auf der früher illegal Abfälle abgelagert wurden, zu sichern und zu rekultivieren. Die RMD war nicht Verursacher dieser Altlast, kümmert sich jedoch als Fachfirma für Deponiesanierungen um die Abdichtung, Rekultivierung und Nachsorge. Die Fläche E 1 - 2 befindet südlich der Bundesstraße B40 in Wicker.

 

Die Fläche E 1-2, das sind rund 22 Hektar, ist vom eigentlichen Deponiepark der RMD durch die Bundesstraße 40 und die Frankfurter Straße getrennt. Bis Ende der 70er Jahre wurden dort unter anderem Industrieabfälle, Bauabfälle und Siedlungsabfälle unkontrolliert abgelagert. In der Folge wurden Schadstoffe wie z.B. Ammonium, Chloride, Arsen, Cadmium und Blei im Grundwasser nachgewiesen. Die RMD überwacht diese Schadstoffe durch regelmäßige Grundwasseranalysen. Durch die nun beginnende Oberflächenabdichtung und Rekultivierung wird die Fläche E langfristig „trockengelegt“. Schadstoffe werden dann nicht mehr durch Niederschlagswasser ins Grundwasser getragen. Zum Abschluss der Rekultivierung erfolgt eine großflächige Einsaat, damit artenreiches Grünland entsteht, auf dem später Gehölzinseln angelegt werden können.

 

Rund 78 % der Oberfläche wurden bereits abgedichtet. Auf den fertiggestellten Flächen hat die RMD bereits Niststätten für seltene Brutvögel und Eidechsen errichtet. 2021 hat das Regierungspräsidium Darmstadt nun auch die abschließenden Rekultivierungs- und Begrünungsarbeiten genehmigt. Diese Arbeiten werden in den nächsten Tagen beginnen. Zusammen mit der restlichen Oberflächenabdichtung werden diese Rekultivierungsmaßnahmen voraussichtlich bis 2023 andauern. Doch warum dauert das so lange? Beate Ibiß, Geschäftsführerin der RMD, erläutert: „Wir arbeiten unter strenger Aufsicht und mit starker Unterstützung der oberen Naturschutzbehörde. Es gibt auf dem Gelände der Altlast seltene Vögel und Reptilien. Eine ständige ökologische Baubegleitung berät unsere Sanierung fachlich. Während der Brut- und Setzzeiten arbeiten wir nur dort, wenn die ökologische Baubegleitung ihre Freigabe gibt. Ich freue mich, dass hier nach der Sanierung ökologisch wertvolle Flächen entstehen – nur wird es noch etwas dauern.“

Schon jetzt ist absehbar: Ein weiter östlich gelegener, noch nicht sanierter Bereich mit einer Fläche von rund 2,4 Hektar (Fläche E 3) erfordert ggf. weitere Sanierungsmaßnahmen. Eine akute Gefährdung für Mensch und Umwelt wurde nicht festgestellt. Geprüft wird derzeit noch, ob und wie auch hier eine Sanierung notwendig wird. Das soll sich noch in diesem Jahr entscheiden.

 

 

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PRESSEMITTEILUNG

Wickerbach verunreinigt. RMD, Feuerwehr und Fachfirma reagieren schnell.

Flörsheim-Wicker (18.06.2021) Am 18.6.2021 gegen 13:15 Uhr wurde der RMD eine Verunreinigung des Wickerbachs in Höhe der Weidenmühle gemeldet. Als Ursache wurde ein technischer Defekt am Regenrückhaltebecken zwischen der Deponie Wicker und dem Steinmühlenweg identifiziert.

 

In dem Becken wird das Oberflächenwasser des Deponieparks gesammelt. Dieses Becken dient dazu, Sand, Laub, Steine und sonstige Sedimente aus dem Oberflächenwasser abzuscheiden, bevor das eigentliche Abwasser in den Kanal zur Kläranlage abgeleitet wird.

 

Nur bei extremem Starkregen kann das Wasser über einen separaten Kanal in den Wickerbach gelangen. Das ist auch so genehmigt. Warum das Wasser jetzt vom Becken über den Kanal in den Wickerbach gelangt ist, wird noch zu klären sein.

Die Fachleute der RMD konnten mit Hilfe der eintreffenden Feuerwehr gegen 15 Uhr und unter Anwesenheit der Unteren Wasserbehörde des Main-Taunus-Kreises den Ablauf des Regenrückhaltebeckens zum Wickerbach zunächst verschließen.

 

Diese Maßnahme konnte in der Folge jedoch die Ableitung in den Wickerbach nicht vollständig unterbinden. Daher wurden ergänzend weitere  Arbeiten durch eine Fachfirma ausgeführt. So erfolgte der Einsatz einer sogenannten Verschlussblase in den Kanal zum Wickerbach. Das Kanalsystem bis zum Wickerbach wurde noch am gleichen Tag gespült, das Wasser erfasst und wird entsorgt. Die Untere Wasserbehörde, der Abwasserverband Flörsheim sowie die Stadt Flörsheim wurden informiert und alle Maßnahmen abgestimmt. Inzwischen wurden Proben entnommen, diese werden ausgewertet. Auch eine Schadensanalyse wird umgehend erfolgen.

 

Da das Wasser jetzt zu viel organische Stoffe enthält, soll es nicht genutzt werden. Auch nicht zum Gießen von Pflanzen. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Fische verenden. Wenn Bürgerinnen oder Bürger besorgt sind, Beobachtungen machen oder Fragen haben, können Sie die RMD über deren Website kontaktieren.

 

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Eröffnung nicht vor Ende September - Bau des neuen Wertstoffhofes in Wicker verzögert sich

Flörsheim-Wicker (08.06.2021). Fragen der Verkehrsanbindung und die Corona-Pandemie verzögern den Bau des neuen Wertstoffhofes der Rhein-Main-Deponie GmbH (RMD) im Wickerer Steinmühlenweg. Die Eröffnung der Einrichtung wird daher nicht vor Ende September stattfinden können, berichtete RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß. Dies steht allerdings noch unter dem Vorbehalt, dass bis dahin die erforderliche Genehmigung vorliegt und es zu keinen weiteren ungeplanten Verzögerungen kommt.

 

Die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil ist am Genehmigungsverfahren beteiligt, weil der neue Wertstoffhof unmittelbar an der Bundesstraße 40 liegt. Hessen mobil geht es um eine sichere Zufahrt vom Wertstoffhof auf die Bundesstraße. Die RMD konnte durch ein Verkehrsgutachten nachweisen, dass die bisherigen Planungen den Anforderungen entsprechen. Die dafür bestehenden internen Planungen mussten daher zwar nicht geändert werden, jedoch von einem externen Verkehrsgutachter geprüft werden. Dieser konnte die bisherigen Planungen bestätigen. Die Realisierung des Projektes verzögerte sich durch diese Nachforderungen aber um etwa drei Monate.

 

Die Bauarbeiten selbst konnten mit der Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn Ende April bereits ab Anfang Juni mit der Einrichtung der Baustelle beginnen. Allerdings gibt es in der Bauwirtschaft unter anderem durch die Corona-Pandemie bei bestimmten Baustoffen und Baumaterialien Lieferengpässe und Preissteigerungen. Bei den  Angebotsbewertungen wurde daher nicht nur auf die Kosten und die fachliche Qualität, sondern auch auf die Verfügbarkeit der Baustoffe und die termingerechte Fertigstellung geachtet. Dies führte ebenfalls zu zeitlichen Verzögerungen. Der Auftrag zum Hoch- und Tiefbau wurde inzwischen an die Firma Michel Bau GmbH aus Klingenberg am Main vergeben.

 

Als Fertigstellungstermin dafür wurde der 19. September 2021 vereinbart. So bald wie möglich soll der neue Wertstoffhof dann eröffnet werden. Voraussetzung ist, dass bis dahin die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz erteilt wurde. „Weitere Nachforderungen sind uns nicht bekannt und nach aktuellem Kenntnisstand nicht zu erwarten“, zeigt sich RMD-Geschäftsführerin Ibiß zuversichtlich, dass keine neuen Schwierigkeiten drohen. Sie geht davon aus, dass die Genehmigung für den neuen Zeitplan rechtzeitig eintrifft und der Wertstoffhof im Oktober eröffnet werden kann.

 

Weichen muss der bisherige Wertstoffhof im Deponiepark Flörsheim-Wicker, weil das Gelände für Maßnahmen im Zusammenhang mit der Profilierung weiterer Deponieflächen verwendet werden soll. Die Fläche des Wertstoffhofes wird dafür als Baustelleneinrichtung, für die Baulogistik und als Lager für andere Vorhaben gebraucht. Vorgesehen sind etwa der Bau einer neuen Deponiezufahrt und ein Hallenrückbau der ehemaligen Altholzaufbereitung. Genutzt werden muss die Fläche dafür aber erst ab Ende 2022, so dass es durch die jetzigen Verzögerungen hier zu keinen neuen Problemen kommt.

 

 

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Aktuelle Information zur Abholung von Kompost auf den Wertstoffhöfen in Flörsheim-Wicker und Brandholz (Neu-Anspach) – Änderung ab 17. Mai 2021

Eine gute Nachricht für alle Schreber- und Hausgärtner: Auf den Wertstoffhöfen der Rhein-Main Deponie GmbH (RMD) in Flörsheim-Wicker und Brandholz (Neu-Anspach) wird wieder Kompost an Privatpersonen abgegeben. Damit niemand leer ausgeht, wird die Menge ab dem 17. Mai je Abholung auf einen Kubikmeter begrenzt werden. Neu ist auch, dass ein Entgelt erhoben wird – 250 Liter kosten 2,50 Euro. Damit kann jeder, solange der Vorrat reicht,  für wenig Geld ausreichend wertvollen Dünger für seine Blumen- und Gemüsebeete bekommen.

 

Mit dieser Mengenbegrenzung reagiert die RMD auf die ständig steigende Nachfrage nach dem eigenproduzierten und güteüberwachten Qualitätsprodukt. Groß war die Enttäuschung einiger Bürger, als vor einigen Wochen der gesamte Vorrat vergriffen war und sie deshalb ohne Kompost den Heimweg antreten mussten. Dies soll in Zukunft möglichst vermieden werden. Das Entgelt trägt außerdem der Tatsache Rechnung, dass die Herstellung des Kompostes mit Aufwand verbunden ist.

 

Ausgangsmaterial sind circa 70.000 Tonnen Bioabfälle, die jährlich vor allem aus den Landkreisen Hochtaunus und Main-Taunus zur RMD kommen. Diese werden vergoren; das entstehende Biogas wird zur Erzeugung von „grünem“ Strom genutzt. Die Gärreste wiederum werden zu güteüberwachtem Kompost verarbeitet, der als Dünger und zur Bodenverbesserung überwiegend an landwirtschaftliche Betriebe geht. Nur ein kleiner Anteil wird in weiteren Verfahrensschritten zu einem Kompost aufbereitet, der besonders feinkörnig und damit perfekt geeignet für die Verwendung in Klein-, Haus- und Schrebergärten ist.

 

Der Kompost wird verkauft, solange der Vorrat reicht. Größere Mengen sind auf Anfrage und je nach Verfügbarkeit unter kompost.wicker(at)deponiepark.de   für die Deponie Flörsheim-Wicker oder unter kompost.brandholz(at)deponiepark.de für die Deponie Brandholz erhältlich.

 

 

Öffnung Wertstoffhöfe

 

Die Wertstoffhöfe der RMD im Deponiepark Flörsheim-Wicker sowie im Deponiepark Brandholz in Neu-Anspach sind von den aktuellen Lockdown-Bestimmungen nicht betroffen und deshalb weiterhin zu den üblichen Zeiten geöffnet. Deshalb können wie bisher in Wicker montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie in Brandholz montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr Abfälle und Wertstoffe abgegeben werden. An den Samstagen sind die Wertstoffhöfe von 8 bis 13 Uhr geöffnet, allerdings nicht für gewerbliche Anlieferer, sondern nur für Privatkunden. Dabei ist auf dem gesamten Gelände des Deponieparks das Tragen einer Nasen-Mund-Bedeckung Pflicht, außerdem sind die bekannten Abstände einzuhalten. Über weitere besondere Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie wird vor Ort informiert; entsprechenden Hinweisen der Mitarbeiter ist unbedingt Folge zu leisten. Möglich ist die Öffnung trotz der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen, weil Wertstoffhöfe zur sogenannten kritischen Infrastruktur gehören, deren Ausfall oder Störung Versorgungsengpässe oder Störungen der öffentlichen Sicherheit zur Folge hätten.

 

 

 

RMD-Standort Deponiepark Brandholz steigert Umweltleistung

Zertifikat für nachhaltiges Umweltmanagement im Hochtaunuskreis

 

Der Rhein-Main-Deponie GmbH (RMD) ist es gelungen, ihre Umweltleistung an den Standorten Deponiepark Brandholz und Biomassehof Grävenwiesbach in den drei zurückliegenden Jahren zu steigern. Konkret bedeutete dies unter anderem, dass in diesem Zeitraum mehr kostenloser Kompost über den Wertstoffhof Brandholz abgegeben werden konnte; ein anderes Beispiel ist die Verringerung des Dieselverbrauchs durch effizienteren Maschineneinsatz in Grävenwiesbach im Jahre 2018. Das sind aber keine zufälligen Erfolge, sondern Resultat eines ausgefeilten Umweltmanagementsystems.

 

Dies wurde jetzt zum wiederholten Male amtlich durch die IHK, die sich mit der zuständigen Genehmigungsbehörde abstimmt, bestätigt. Die RMD nämlich hat für ihre Anlagen im Hochtaunuskreis erneut das Zertifikat nach EMAS bekommen – erstmals übrigens im Jahre 2017. EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme; es handelt sich um ein von der Europäischen Union eingerichtetes Zertifikat für nachhaltige Umweltmanagementsysteme.

 

Wer das Zertifikat hat, dem wird damit auch dokumentiert, dass er die Anforderungen der international anerkannten Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 erfüllt. Und es handelt sich um das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement überhaupt.

 

Das Umweltmanagement der RMD geht freiwillig über diese Anforderungen noch hinaus. Zuständigkeiten und Abläufe wurden daraufhin optimiert, die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Konkret gehört zum Umweltmanagement die regelmäßige Überprüfung aller Anlagen, um Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu ermitteln. Daraus wiederum werden konkrete Maßnahmenpläne entwickelt und anschließend abgearbeitet. Gesteuert wird dies von einem regelmäßig sich treffenden EMAS-Team. Ein typisches Beispiel für eine solche Maßnahme ist, dass ein Beschwerdemanagementsystem eingerichtet wurde. Dies führt dazu, dass eingehende Beschwerden von Bürgern zügiger bearbeitet werden können.

 

Damit wird deutlich, dass das Umweltmanagement der RMD für viele nützlich ist. Wenn weniger Dieselkraftstoff verbraucht wird, senkt das nicht nur die Betriebskosten, sondern verringert auch den Schadstoffausstoß. Vor allem die Umwelt hat dadurch profitiert, dass für den Deponiepark Brandholz nur noch Ökostrom bezogen wird. Das Zertifikat selbst ist für die RMD aber auch ein Wettbewerbsvorteil, denn immer mehr gewerbliche Kunden fordern bei Ausschreibungen derartige Nachweise. Auf diese Weise lohnt sich Umweltschutz auch wirtschaftlich.

 

All diese Aktivitäten entsprechen auch den umweltpolitischen Leitlinien, die sich die RMD gegeben hat. Demnach verpflichtet sich das Unternehmen zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft zum Nutzen von Umwelt, Kunden, RMD-Gesellschaftern sowie Bürgerinnen und Bürgern. Dazu gehört das kontinuierliche Bestreben, die Auswirkungen des Betriebes auf die Umwelt, etwa was Lärm, Gerüche und Abwasser betrifft, so gering wie möglich zu halten. Biotop- und Artenschutz sind der RMD ebenso wichtig wie die Erzeugung regenerativer Energien, und all dies bei möglichst großer Transparenz der Öffentlichkeit gegenüber. Solche Leitlinien sind ebenfalls Voraussetzung für das Zertifikat.

 

RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß bedankt sich nicht nur für das Vertrauen der Bürger in ihr Unternehmen, das etwa in der verstärkten Abnahme von Kompost einen ganz konkreten Ausdruck findet. Sie richtet auch den Blick nach vorne:

 

„Unser Wertstoffhof bildet genau wie die Übergabesammelstelle für Elektroaltgeräte eine wichtige Anlaufstelle für die Entsorgung von Abfällen im Hochtaunuskreis“, sagt die RMD-Chefin. „Wir sind bestrebt, diese Anlagen laufend zu verbessern.“

 

Anregungen aus der Öffentlichkeit nehme die RMD gerne entgegen, ermuntert Ibiß die Bürger, dabei mitzuhelfen, dass die Umweltleistungen auch künftig verbessert werden. Derzeit erfolgt für diese, ebenso wie an den Standorten im Hochtaunuskreis, eine jährliche Zertifizierung nach der Entsorgungsfachbetriebeverordnung.
Die validierte Umwelterklärung der Standorte Deponiepark Brandholz und Biomassehof Grävenwiesbach können Sie hier auf der Homepage einsehen.

 

 

 

Aktuelle Vorsichtsmaßnahmen zur Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kunden*innen,

aus gegebenem Anlass haben wir alle Führungen sowie Veranstaltungen in der kommenden Zeit abgesagt.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir neue Termine kommunizieren.

 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Ihr RMD-Team

 

 

 

Auslegung der Eigenkontrollberichte für die Deponie Flörsheim-Wicker

Gemäß § 6 der Verordnung über die Eigenkontrolle von oberirdischen Deponien liegen die Eigenkontrollberichte für die Deponie Flörsheim-Wicker an folgender Adresse zur Einsicht aus:
 
Rhein-Main Deponienachsorge GmbH
Betriebsgebäude
Rhein-Main-Deponiepark 1
65439 Flörsheim am Main
 
Die Einsichtnahme kann während der üblichen Öffnungszeiten erfolgen.

Weiterhin stehen die Eigenkontrollberichte auch auf unserer Homepage zum Download für Sie bereit:
Eigenkontrollbericht Rhein-Main Deponiepark Wicker