Wertstoffhof Brandholz wieder für Privatkunden geöffnet

Die Rhein-Main Deponie GmbH hat am Montag, 4. Mai 2020, den Wertstoffhof Brandholz in Neu-Anspach für Privatkunden wieder geöffnet. Damit möchte das Unternehmen Bürgerinnen und Bürgern auch im Hochtaunuskreis wieder ein Stück weit Normalität bieten. Da jedoch aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin umfangreiche Schutzmaßnahmen notwendig sind, bittet die RMD eindringlich, Anlieferungen weiterhin auf das Notwendigste zu beschränken. Zum einen läuft der Betrieb aufgrund der Schutzmaßnahmen nur jeweils mit der halben Personalstärke, zum anderen sind die Platzverhältnisse auf dem Wertstoffhof eingeschränkt, so dass nur eine geringe Anzahl von Kunden das Gelände gleichzeitig befahren kann. Folgende neue Annahmeregelung kann deshalb erfolgen: An geraden Kalendertagen dürfen private Anlieferer ausschließlich mit geraden KFZ-Kennzeichen (Endziffer 0, 2, 4, 6, 8) ihre Abfälle abgeben. An ungeraden Kalendertagen haben wiederrum Privatkunden mit ungeraden KFZ-Kennzeichen (Endziffer 1, 3, 5, 7, 9) Zugang auf den Wertstoffhof. Zusätzlich werden in Brandholz die Annahmezeiten ausschließlich für private Anlieferer wochentags bis 18 Uhr erweitert.

 

Diese Regelung gilt vorerst auf unbestimmte Zeit und betrifft private Anliefer aus dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis sowie Frankfurt am Main, Maintal, Offenbach am Main und dem Kreis Offenbach (RMA-Gebiet). Eine Voranmeldung  ist somit nicht mehr erforderlich, allerdings müssen alle Privatkunden ihren Ausweis vorzeigen. „Mit diesen Maßnahmen möchten wir einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährlisten und schrittweise wieder eine umfassende Entsorgungssicherheit bieten. Sollte sich herausstellen, dass mit den neuen Regelungungen der Schutz nicht mehr gewähleistet ist, müssen wir diese Lockerung überdenken“, sagt Beate Ibiß, Geschäftsführerin der RMD.   


Um eine Überlastung der Wertstoffhöfe sowie lange Wartezeiten zu vermeiden, bittet die RMD ihre Kunden nur bei wirklich dringenden und unaufschiebbaren Entsorgungsanliegen die Wertstoffhöfe zu besuchen. Aufgrund der aktuellen Situation erhalten die Mitarbeiter beider Wertstoffhöfe mittlerweile mehr als 300 Anrufe täglich; dies ist rund 20 Mal so viel als in regulären Zeiten.

 

„Wir möchten uns ganz herzlich für das Verständnis und die Geduld der Kunden bedanken. In Wicker hat die Öffnung des Wertstoffhofes für Privatkunden an zwei Tagen bisher gut funktioniert. Wir sind sehr zuversichtlich, dass dies auch in Brandholz der Fall sein wird“, sagt Ibiß.

 

Entsorgungsmöglichkeiten im Überblick:

 

Der Wertstoffhof Brandholz ist ab 4. Mai 2020 montags bis samstags sowohl für Gewerbetreibende als auch für Privatkunden aus dem RMA-Gebiet geöffnet.

An geraden Kalendertagen werden private Anlieferer ausschließlich mit geraden KFZ-Endziffern und an ungeraden Kalendertagen nur mit ungeraden KFZ- Endziffern auf dem Wertstoffhof zugelassen. Die Annahmezeiten für Privatkunden verlängern sich wochentags zudem bis 18 Uhr.

 

Der Wertstoffhof Wicker ist wochentags für Gewerbetreibende unter Vorlage des Gewerbeanmeldungsscheins (außer mittwochs) zugänglich. Mittwochs ist der Wertstoffhof für Privatkunden aus dem RMA-Gebiet geöffnet. An Samstagen dürfen private Anlieferer aus Flörsheim am Main und Hochheim am Main ihre Abfälle abgeben.

 

Für beide Wertstoffhöfe gilt: Kompost kann von Bürgerinnen und Bürgern montags bis samstags zu den je festgelegten Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe abgeholt werden. Die Schadstoffsammelstellen der RMD werden regulär an den festgelegten Sammelterminen betrieben. Zudem haben Privatkunden weiterhin die Möglichkeit bei dringenden Entsorgungsanliegen sich unter der Telefonnummer 06145 9260 3530 (Wertstoffhof Wicker) und 06081 4425 0 (Wertstoffhof Brandholz) oder per Mail unter pr@deponiepark.de beraten lassen und nach Absprache einen gesonderten Anliefertermin zu vereinbaren.

 

Kunden und Mitarbeiter sind weiterhin angewiesen 1,5 Meter Abstand zu halten. Die RMD-Mitarbeiter wurden in zwei Teams organisiert, so dass im Falle einer nötigen Quarantäne der Betrieb nicht vollständig schließen muss. Ein Mund-Nasen-Schutz ist an beiden Standorten Pflicht.

 

 

Wertstoffhof Wicker auch für Privatkunden an zwei Tagen wieder geöffnet - jedoch nur mit Mund-Nasen-Schutz

Die Rhein-Main Deponie GmbH hat beschlossen, ab Samstag, 25. April 2020, ihren Wertstoffhof in Wicker für Privatkunden aus bestimmten Regionen zunächst wieder an zwei Tagen zu öffnen. Damit möchte das Unternehmen Bürgerinnen und Bürgern entgegenkommen und auch während der Corona-Pandemie für Entsorgungsicherheit sorgen. An Samstagen dürfen private Anlieferer aus Flörsheim am Main und Hochheim am Main ihre Abfälle auf dem Wertstoffhof abgeben. Mittwochs ist der Wertstoffhof in Wicker für Privatkunden aus dem Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis sowie Frankfurt am Main, Maintal, Offenbach am Main und dem Kreis Offenbach geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings müssen alle privaten Anlieferer ihren Ausweis vorzeigen. Neu ist auch die Einführung einer Mund-Nasen-Schutz-Pflicht für alle Kunden auf den Wertstoffhöfen Wicker sowie Brandholz.

 

Ziel der RMD ist es, diese Regelung – wenn es die Situation zulässt – in den kommenden Wochen schrittweise unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen weiter zu lockern. „Um eine Überlastung der Wertstoffhöfe sowie lange Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir unsere Kunden eindringlich, nur bei wirklich dringenden und unaufschiebbaren Entsorgungsanliegen unsere Höfe zu besuchen“, sagt Beate Ibiß, Geschäftsführerin der RMD.

 

Aufgrund des kleineren Deponiegeländes in Brandholz, gelten diese neuen Regelungen vorerst nur für den Wertstoffhof in Wicker.

 

Folgende Entsorgungsmöglichkeiten bleiben an beiden Standorten weiterhin bestehen: Registrierte Gewerbekunden sowie Kunden, die nachweislich ein Gewerbe betreiben, können unter Vorlage des Gewerbeanmeldungsscheins weiterhin an Wochentagen (außer mittwochs in Wicker) ihre Abfälle anliefern.
An Samstagen dürfen sowohl private Anlieferer als auch gewerbliche Kunden ihren Grünschnitt auf den Wertstoffhöfen abgeben. Kompost kann zudem von Bürgerinnen und Bürgern zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden. Die Schadstoffsammelstellen auf den Wertstoffhöfen der RMD werden regulär an den festgelegten Sammelterminen betrieben.

 

Zudem haben Privatkunden weiterhin die Möglichkeit, bei dringenden Entsorgungsanliegen sich unter der Telefonnummer 06145 9260 3530 (Wertstoffhof Wicker) und 06081 4425 0 (Wertstoffhof Brandholz) oder per Mail unter pr(at)deponiepark.de beraten lassen und nach Absprache einen gesonderten Anliefertermin zu vereinbaren. Die Mitarbeiter des Wertstoffhofes in Brandholz haben sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der privaten Kundentermine in den kommenden Tagen zu verdoppeln. Hier bittet die RMD weiterhin um eine vorherige Terminabsprache für private Anlieferungen.

 

Um das Risiko einer Corona-Infektion sowohl bei Kunden als auch den Mitarbeitern so gering als möglich zu halten, wird zu den bisherigen Vorsichtsmaßnahmen – 1,5 Meter Abstand halten, maximal vier Kunden zeitgleich auf dem Wertstoffhofgelände – zusätzlich eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht eingeführt.

 

„Wir freuen uns sehr, den Bürgerinnen und Bürgern auch in diesen Ausnahmezeiten wieder mehr Entsorgungssicherheit zu bieten. Gleichzeitig hoffen wir, dass die Wertstoffhöfe nicht überlaufen werden, sodass wir diese neue Regelung aufrechthalten beziehungsweise sukzessive lockern können. Bei längeren Wartezeiten bitten wir um Verständnis“, sagt Ibiß abschließend.

 

Detaillierte Informationen zu den Entsorgungsmöglichkeiten finden Sie auf der jeweiligen Wertstoffhof-Seite.

 

 

Aktuelle Vorsichtsmaßnahmen zur Corona-Pandemie

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kunden*innen,

aus gegebenem Anlass haben wir alle Führungen sowie Veranstaltungen in der kommenden Zeit abgesagt.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir neue Termine kommunizieren.

 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Ihr RMD-Team

 

 

 

Beate Ibiß wird neue Geschäftsführerin der RMD

Die Rhein-Main-Deponie (RMD) GmbH bekommt zum 20. April 2020 eine neue Geschäftsführung. Beate Ibiß wird dann die Nachfolge von Heino von Winning antreten, der im Juni 2018 für eine Übergangszeit den Posten eines Sprechers der Geschäftsführung übernommen hat. Dies beschloss der Aufsichtsrat der RMD am heutigen Dienstag, 18.2.2020. Geschäftsführer Dr. Matthias Bausback wird das Unternehmen zum 29. Februar 2020 verlassen. 

Die Aufsichtsratsvorsitzende Madlen Overdick, Kreisbeigeordnete im Main-Taunus-Kreis, lobte den Beschluss des Aufsichtsrats. „Beate Ibiß ist eine in der Branche erfahrene und überaus kompetente Führungskraftkraft. Wir sind froh, dass wir sie gefunden haben. Sie übernimmt die RMD in einer für die Abfallwirtschaft im Allgemeinen und das Unternehmen im Besonderen angespannten Zeit. Sie wird sich voll für das Unternehmen einsetzen und hat dabei auch das Vertrauen des Aufsichtsrats.“ Dem scheidenden Mitgeschäftsführer Bausback dankte Overdick für seine Arbeit.

 

Landrat Ulrich Krebs (Hochtaunuskreis) honorierte die Leistung und den Einsatz Heino von Winnings. Er habe in einer schwierigen Phase des Unternehmens große Verantwortung übernommen. Von Winning habe es schnell geschafft, so Krebs, das verloren gegangene Vertrauen der RMD-Mitarbeiter zu gewinnen. Auch die Kommunikation mit den zuständigen Behörden habe dank von Winnings Kompetenz und seines Verhandlungsgeschicks wieder eine gute Basis. „Heino von Winning hat wichtige Grundlagen geschaffen, auf der die RMD für die Zukunft aufbauen kann.“ Dafür bedankte sich Landrat Krebs herzlich bei Heino von Winning.

 

Die 56-jährige Beate Ibiß ist eine sehr erfahrene Geschäftsführerin, sie hat bereits rund 29 Jahre Erfahrung in der Entsorgungswirtschaft. Sie hat das Thema dabei in ganz unterschiedlichen Rollen bearbeitet. So war sie Amtsleiterin für Umwelt und in den Geschäftsführungen unterschiedlichster Gesellschaften großer Entsorgungskonzerne wie Alba, SITA oder Tönsmeier tätig. Zuletzt arbeitete Ibiß als kaufmännische Geschäftsführerin für die Ihlenberger Abfallentsorgung (IAG), eine der größten Deponien in Europa mit Deponieklasse III im Landkreis Nordwestmecklenburg. Restrukturierungen, Sanierungen und die Entwicklung von auf die Zukunft gerichteten Konzepten stehen im Zentrum ihrer beruflichen Vita. Die aus Sachsen-Anhalt stammende neue Geschäftsführerin der RMD gehört keiner Partei an.

 

Der im Juni 2018 vom Aufsichtsrat der RMD Gruppe bestellte Sprecher der Geschäftsführung, Heino von Winning, war von vorneherein als Interimsgeschäftsführer vorgesehen, nachdem die defizitäre Lage des Unternehmens zu Tage gekommen war.

 

Beate Ibiß wurde dem Aufsichtsrat von den Gesellschaftern vorgeschlagen. Ihre Berufung in die Geschäftsführung ist das Ergebnis eines Auswahlverfahrens unter zahlreichen Bewerbern.

 

 

 

Auslegung des Eigenkontrollberichtes 2018 für die Deponie Flörsheim-Wicker

Gemäß § 6 der Verordnung über die Eigenkontrolle von oberirdischen Deponien liegt der Eigenkontrollbericht für das Berichtsjahr 2018 für die Deponie Flörsheim-Wicker in der Zeit vom 01.06.2019 – 01.06.2020 an folgender Adresse zur Einsicht aus:
 
Rhein-Main Deponienachsorge GmbH
Betriebsgebäude
Rhein-Main-Deponiepark 1
65439 Flörsheim am Main
 
Die Einsichtnahme kann während der üblichen Öffnungszeiten erfolgen.

Weiterhin steht der Eigenkontrollbericht in diesem Zeitraum auch auf unserer Homepage zum Download für Sie bereit:
Eigenkontrollbericht Rhein-Main Deponiepark Wicker