RMD: Umweltgerechte Abfallentsorgung

Die Rhein-Main Deponie GmbH (RMD) ist eine zukunftsweisende Einrichtung für den ressourcenschonenden Umgang mit Abfällen. Stammsitz der RMD ist die Deponie Flörsheim-Wicker. Bei dem 85 Hektar großen Areal handelt es sich um eine ehemalige Kiesgrube, die wir 1968 vom Main-Taunus-Kreis erworben und zur Deponie ausgebaut haben. Mehr als zehn Millionen Kubikmeter Hausmüll, Klärschlamm und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall sind dort bereits verfüllt worden.

 

Da Müll nicht gleich Müll ist, setzen wir uns dafür ein, alle nur denkbaren Abfälle im Rhein-Main-Gebiet so aufzubereiten, dass sie in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Dank der Mülltrennung der Bürgerinnen und Bürger beginnt dieser Prozess lange, bevor Abfälle und Wertstoffe unsere Deponie erreichen.  

 

In den vergangenen Jahren ist die Sicherung und Sanierung dieser Restmülldeponie immer wichtiger geworden. Mehrere hundert Millionen Euro sind notwendig, um das riesige Gelände vor eindringendem Oberflächenwasser zu schützen, das Grundwasser reinzuhalten und die natürliche Deponiegasbildung zu kontrollieren und wirtschaftlich zu nutzen.

 

Die Services der RMD im Überblick

  • Betrieb des Rhein-Main Deponieparks Wicker
  • Betrieb des Deponieparks Brandholz
  • Betrieb von Wertstoffhöfen
  • Logistikdienstleistungen, wie z. B. Winterdienste
  • Aufbereitung und Sortierung von Abfällen
  • Biogaskraftwerk Deponiepark Wicker
  • Agrogaskraftwerk Deponiepark Brandholz
  • Biomassehof Weilbach
  • Wertstoffsortieranlage
  • Altholzaufbereitung

 

Zum RMD Aufgabengebiet gehört auch die Deponienachsorge. Hauptziel der Nachsorge ist es, die Deponien der Unternehmensgruppe über die Stillegungs- und Nachsorgephase hinaus sicher abzuschließen. Dies umfasst sämtliche Baumaßnahmen von der Basisabdichtung über die Zwischenabdichtung bis hin zur Oberflächenabdichtung und Rekultivierung – darunter die Herstellung technischer Oberflächenabdichtungssysteme sowie die dazugehörigen Erfassungs- Behandlungs- und Verwertungsanlagen für Gas und Sickerwasser. Außerdem verantwortet die RMD den Betrieb dieser technischen Systeme einschließlich aller Behandlungs- und Verwertungsanlagen.

 

Zusätzlich zum Bau und Betrieb von Anlagen zur Deponienachsorge übernehmen wir im Auftrag von zahlreichen Kommunen die Umweltüberwachung (Indirekteinleiterkontrolle). Diese Aufgabe beinhaltet unter anderem Probennahmen, die Aufbereitung und Auswertung von Messdaten, das Erstellen von Berichten und Dokumentationen sowie Beratung. Auch im Bereich der Deponieeigenkontrolle kümmern wir uns um Probennahmen, die Erfassung und Auswertung von Messdaten und die Erstellung von Eigenkontrollberichten.


Im Rhein-Main-Gebiet betreuen wir die Abwassereigenkontrolle von etwa 1.600 Betrieben und 15 Kläranlagen. Hierfür stehen uns aktuell 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vier Fachbereichen zur Verfügung. Parallel dazu arbeiten wir an der Entwicklung innovativer Ansätze zur Optimierung der Stilllegungs- und Nachsorgephase von Deponien.

 

 

Deponienachsorge im Überblick

 

  • Betreuung und Betrieb von fünf Deponien mit einer Gesamtfläche von ca. 150 Hektar
  • Betrieb von zehn Gasmotoren mit einer Kapazität von insgesamt 8,4 MW
  • Betrieb von zwei Sickerwasserreinigungsanlagen mit einer Auslastung von 60.000 Kubikmetern
  • Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage mit einer Auslastung von 40.000 Kubikmetern
  • Betrieb mehrerer Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 4 MWp
  • Entsorgungsfachbetrieb und Umweltmanagement nach DIN 14.001 ff.
  • Staatlich anerkannte Überwachungsstelle nach Eigenkontrollverordnung
  • Projektbetreuung und Projektsteuerung