Wasserbehandlung

Die Oberfläche der Deponie ist so abgedichtet, dass Regen und Schnee nicht eindringen können. Allerdings sickert noch Wasser nach aus der Zeit, bevor die Abdichtung fertiggestellt war. Da Sickerwasser auf seinem Weg durch den Deponiekörper Schadstoffe aus dem eingelagerten Müll aufnimmt, darf es unter keinen Umständen in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgelangen. Dafür sorgen ein Drainagesystem, eine Basisabdichtung, spezielle Brunnen und eine mehrstufige Reinigungsanlage.

 

Im ersten Schritt bauen Mikroorganismen unter Luftzufuhr Stickstoffverbindungen ab. Dabei entsteht Nitratstickstoff, den wieder andere Bakterienarten unter Luftabschluss zusammen mit Kohlenstoffverbindungen in elementaren Stickstoff – den größten Bestandteil unserer Atemluft – umwandeln. Anschließend entfernt eine Ultra-Filtrationsanlage Schwebeteilchen von mehr als 0,0001 Millimeter Größe. Bevor das gereinigte Sickerwasser dem kommunalen Klärwerk zugeführt wird, eliminiert ein Aktivkohlefilter kleinere gelöste Bestandteile. Dank dieses mehrstufigen Verfahrens ist es möglich, gesetzliche Grenzwerte zuverlässig einzuhalten.

 

 

Leistungsspektrum des RMN-Umweltcontrollings gemäß DIN 17025

 

1. Probennahme und Analytik von Abwasser aus Industrie und Gewerbe

 

2. Probennahme und Analytik von Abwasser aus öffentlichen Kanalsystemen

 

3. Probennahme und Analytik von Abwasser in Kläranlagen

 

4. Probennahme und Analytik von Klärschlämmen

 

5. Probenahme und Analytik von Schlacken

 

6. Sachverständigen-Überwachung (Anhang 49 Abwasserverordnung, mineralölhaltiges Abwasser)

 

7. Probennahme und Analytik von Grundwasser

 

8. Probennahme und Analytik von Sickerwasser

 

9. Probennahme und Analytik von Oberflächenwasser (stehende Gewässer und Fließgewässer)

 

10. Probennahme und Analytik von festen Abfällen (PN 98)

 

11. Unterstützung bei Abwasserproblemen