LKW-Unfall auf B40: Update zur Versorgungsbrücke der RMD, September 2019

Aufgrund des LKW-Unfalls kann die B 40 zurzeit nur einspurig befahren werden. Die RMD bemüht sich, die Genehmigungsbehörden, Gutachter und ausführende Firmen schnell zu einer Lösung zu treiben. Derzeit tut die RMD alles dafür, dass HessenMobil eine temporäre Behelfsbrücke so bald wie möglich genehmigt.

 

Nach Planungen und Diskussionen bezüglich des Reparaturverfahrens mit Gutachtern, HessenMobil, dem Landratsamt und der Versicherung ergibt sich derzeit folgendes Fazit: Es wird eine neue Brücke gebaut.

 

Die Zuständigkeiten sind geklärt. Zur Sicherstellung der Versorgungsleitung bis zum Neubau der Brücke sind zwei temporäre Behelfsbrücken geplant, die derzeit dem Prüfstatiker vorliegen. Die RMD hofft, diese Behelfsbrücken in den kommenden vier Wochen bauen zu dürfen. Dadurch kann die Ampelregelung entfallen und die Straße wieder zweispurig befahren werden.

 

Der Neubau der Brücke wird als komplette Vormontage geplant, sodass zur Installation voraussichtlich nur ein Wochenende benötigt wird.

 

Wir danken den geduldigen Nutzern der B40 für das bisherige Verständnis! Es tut uns außerordentlich leid, dass diese Vorgänge so viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

Ihr RMD-Team

 

 

 

Versorgungsbrücke der RMD über die B40 durch LKW-Unfall beschädigt

Am 12.6.2019 gegen 12:00 Uhr wurde die Versorgungsbrücke der Rhein-Main-Deponie GmbH durch einen LKW-Unfall beschädigt. Ein LKW mit aufgeklappter Mulde befuhr die B40 in Richtung Hochheim und blieb an der Versorgungsbrücke mit der Mulde hängen. Diese riss komplett vom Fahrgestell ab und verkeilte sich in der Brücke. Nach Sicherung der Unfallstelle mit Sperrung der Straße wurde die Brücke in der Nacht vom 12. auf 13. Juni vom Technischen Hilfswerk provisorisch gesichert und die LKW-Mulde geborgen.

Derzeit werden im Auftrag der RMD durch eine Fachfirma Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt und eine Ampelanlage eingerichtet, damit die B40 voraussichtlich ab 14. Juni nachmittags wieder einspurig unter der beschädigten Brücke befahren werden kann.

Die Schadenshöhe lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Zwar sind alle Versorgungsleitungen über die Brücke intakt geblieben und der Deponie-Betrieb konnte nach 24 Stunden seinen Normalbetrieb wieder aufnehmen. Das Brückenbauwerk selbst weist aber massive Schädigungen auf und erst nach Begutachtung durch Statiker und Gutachter der Versicherungen wird entschieden werden können, ob eine Reparatur der Brücke möglich ist oder ein Neubau geplant werden muss, teilte der RMD-Geschäftsführer von Winning mit.

 

„Wir bedauern den Unfall und die Konsequenzen sehr, die durch einen unserer

Vertragspartner verursacht wurden. Zum Glück hat der Fahrer außer einer Prellung und einem erheblichen Schock keine weiteren, wesentlichen Verletzungen davongetragen“.

Die RMD bemühe sich nun im Benehmen mit Hessen Mobil, dem Landkreis und den beteiligten Versicherungen, die Einschränkungen des Verkehrs auf der B40 so gering und kurz wie möglich zu halten. Es muss aber mit Beeinträchtigungen für mehrere Wochen gerechnet werden. Genaueres wird sich erst nach der Schadensbegutachtung durch die Experten sagen lassen.

Die RMD wird jeweils zeitnah über die Entscheidungen der Fachleute informieren.