Strom und Wärme: Energieerzeugung im Deponiepark

Die Förderung erneuerbarer Energien spielt eine immer wichtigere Rolle für den Klima- und Umweltschutz – national und international. Hierzu gehören neben Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft auch Biomasse und Geothermie. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen sind regenerative Energien nicht nur klimafreundlich, sondern auch praktisch unbegrenzt vorhanden, wenn auch nicht überall in gleichem Maße.

 

Die RMD-Gruppe setzt nicht erst seit Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) auf regenerative Energieträger. In den Deponieparks Rhein-Main und Brandholz nutzen wir das im Rahmen biochemischer Abbauprozesse entstehende Deponiegas bereits seit vielen Jahren, um daraus umweltfreundliche Energie herzustellen. Mittlerweile ergänzen Biomasse, Photovoltaik und Biogas das Spektrum der Energieträger.

 

Erheblich erweitert haben wir auch unsere technischen Möglichkeiten: So sind wir nicht nur in der Lage, kontinuierlich Regelenergie zur Verfügung zu stellen, sondern Strom nur noch dann zu erzeugen, wenn wir ihn tatsächlich benötigen. Voraussetzung dafür ist, Energieträger speichern zu können, weshalb wir zwei große Biogasspeicher errichtet haben. Das Deponiegas indes verbleibt bis zu seiner Verwertung im Deponiekörper.

 

Zusätzlich zur Erzeugung elektrischer Energie beschäftigen wir uns seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema Wärmeproduktion. Durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung ist es uns gelungen, die am Standort benötigte Wärme selbst zu produzieren und darüber hinaus eine Fernwärmeleitung nach Hochheim zu versorgen.

 

Auch in Zukunft werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um wirksam CO2-Emissionen einzusparen. Unser Ziel ist es, durch innovative Technologien Antworten auf die sich stetig wandelnden Anforderungen des Energiemarktes zu finden und angemessen auf neue Energieträger wie etwa die Tiefengeothermie zu reagieren.